Wir sind auch da, wenn’s mal nicht läuft
Im Leben eines Unternehmens kann es immer wieder einmal Phasen geben, in denen es schwierig wird – mit der Liquidität, mit der Finanzierung, mit dem Aus- oder auch dem Rückbau. Wir schaffen den Kontakt zu Banken, Unternehmensberatern und Verwaltungseinheiten, die helfen können. Grundsätzlich unterstützen wir Unternehmen in schwierigen Situationen aktiv dabei, die richtige Lösung für Ihr Problem zu finden.
Die Krisenkontaktstelle bietet keine Patentrezepte an, sondern erarbeitet für jedes Unternehmen eine individuelle Lösung, damit es zukünftig wieder die Chance hat auf dem Markt selbstständig zu bestehen. Zur Vorbereitung eines Gesprächstermins nutzen Sie bitte die nachstehende Datei.
Wie arbeitet die Krisenkontaktstelle?
- 1. Problemanalyse
Durch eine Schwachstellenanalyse werden die Krisenart sowie die Kernprobleme des Unternehmens erfasst. - 2. Maßnahmenplan erarbeiten
Um die nachhaltige Konsolidierung des Unternehmens voranzubringen und möglichst viele der vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern, wird nach einer pragmatischen Lösung gesucht. Häufig muss gemeinsam mit relevanten Arbeitsmarktakteuren ein umfangreiches Maßnahmenbündel geschnürt werden. Auf Kundenwunsch begleiten oder moderieren wir die anstehenden Gespräche. - 3. Maßnahmenplan umsetzen
Der Maßnahmenplan kann vieles vorsehen - Kostenreduzierung, Umschuldung, Unternehmensübergang, Neuinvestitionen u. v. m. Unter Umständen kann es sinnvoll sein einen Sanierungsberater hinzuziehen. Wenn diese Experten bei einer Beratungsstelle wie z.B. der Industrie und Handelskammer Hannover, der Handwerkskammer Hannover, einer gemeinnützigen Schuldnerberatungsstelle oder einem Insolvenzgericht beschäftigt sind, wird die Beratungsleistung in der Regel kostenneutral zu gestalten sein. Falls ein Unternehmensberater beauftragt wird, können diese Kosten für das Unternehmen u. U. über Förderprogramme gesenkt werden. Sofern im Rahmen der Sanierung Personal abgebaut werden muss, kann nach einer sozialverträglichen Lösung gesucht werden (siehe Personaltransfer). - 4. Und wenn doch nichts mehr geht?
Dann begleiten wir den geordneten Marktaustritt. Mit dem Scheitern der selbstständigen Tätigkeit sind eine Vielzahl von Anforderungen und Belastungen verbunden. Häufig haben die Unternehmerinnen und Unternehmer nach den Belastungen durch einen nervenaufreibenden Überlebenskampf weder die Kraft noch die Erfahrung, um einen planvollen Marktaustritt zu organisieren. Dieses kann aber für einen möglicherweise zweiten Anlauf zur Selbstständigkeit sehr wichtig sein.
Deshalb erarbeiten die Krisenkontaktstelle gemeinsam mit der betroffenen Person einen persönlichen Abwicklungsplan. Termine bei erfahrenen Insolvenzberatern können ebenfalls organisiert werden.



