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Demographie@Work

Netzwerke und Projekte: Demographie@Work zum demographischen Wandel

Netzwerke und Projekte zum demographischen Wandel

Der Wettbewerb von Unternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte wird sich in den nächsten Jahren deutlich verschärfen. Aktuelle Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: bis 2020 wird das Angebot an Arbeitskräften auf Grund des Rückgangs der jüngeren Erwerbspersonen bei gleichzeitiger Erhöhung des Durchschnittsalters der Belegschaft zurückgehen. Der bereits heute bestehende Fachkräftemangel wird weiter wachsen.

Verantwortlich dafür sind zum einen der Strukturwandel, zum anderen der demographische Wandel und die Alterung der Gesellschaft. Wollen Betriebe nicht Gefahr laufen, hier an Boden zu verlieren, muss bereits heute eine veränderte Personal- und Qualifizierungspolitik Lösungen anbieten.

Sie haben auf dieser Seite Gelegenheit, zahlreiche Aktivitäten und Initiativen zum demographischen Wandel in der Region Hannover kennen zu lernen. Die hier aufgeführten Projekte und Netzwerke geben einen Überblick über gute Beispiele aus der Region Hannover zum Umgang mit dem demographischen Wandel.

Kernstück ist ein sich aktives Netzwerk zwischen Kommunen, Unternehmen, Schulen, Hochschulen, Partnern aus Wirtschaft, gesellschaftlichen Organisationen und Trägern der Weiterbildung. Diese Partner sollen aktiv an der Umsetzung und Verwirklichung gemeinsamer Leitlinien und Zielsetzungen für die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Region mitwirken.

Handlungsempfehlungen demographischer Wandel für die Region Hannover

Handlungsempfehlungen zur Sensibilisierung

StrategieHandlungsempfehlungAkteure
Information
  • Bereitstellung von Informationen zur Arbeitsmarktentwicklung sowie zu Beratungsangeboten und Instrumenten der strategischen Personalentwicklung
  • Einrichtung eines Newsletters
  • Durchführung von Fachforen/Veranstaltungen
  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Netzwerke und Initiativen,
  • Nutzung vorhandener Informationskanäle von Kammern, Verbänden etc.
Coaching
  • Einsatz von Demographie-Beratern
  • Unterstützung der KMU beim Einsatz von Instrumenten zur Alters-/Qualifikationsanalyse

  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Kammern (Mentoren),
  • ggf. Einsatz privater Unternehmensberater

Moderation

  • Initiierung und Moderation (branchenübergreifender)
  • Gesprächskreise (ca. 10 TN)
  • Inhaltliche Ausgestaltung der Treffen
  • Evaluierung

  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • ggf. Einsatz professioneller Moderatoren

Darstellung von Leuchtturmprojekten

  • Kommunikation von Best-Practice-Beispielen aus der Region (Betriebsbesichtigungen; Vorstellung in Veranstaltungen, Newslettern, lokaler Presse etc.)

  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Netzwerke und Initiativen
  • Nutzung vorh. Informationskanäle von Kammern etc.

Handlungsempfehlungen zur Initiierung, Beratung und Unterstützung

StrategieHandlungsempfehlungAktuere
Ausbau überbetrieblicher
Kooperationen
  • Förderung überbetrieblicher Kooperationen und branchenspezifischer Unternehmensnetzwerke
  • Sondierung und Ausbau bereits vorhandener Kooperationsansätze
  • Initiierung neuer Zusammenschlüsse
  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Kammern,
  • Unternehmensvertretungen
Vernetzung von KMU und Schulen

  • Ausgestaltung innovativer Verbund-Modelle zwischen KMU und (Berufs-)Schulen
  • Unterstützung/Forcierung der Kooperation zwischen unterschiedlichen Schulformen

  • Wirtschafts- und Beschäftigngsförderung Region Hannover,
  • Kammern,
  • Bildungseinrichtungen
Etablierung von Teamarbeit
  • Ermittlung von Beratungsbedarfen
  • Eruierung von Chancen und Hemmnissen, Entwicklung von Strategien
  • Förderung konkreter Projekte

  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Kammern (Mentoren),
  • ggf. Einsatz privater Unternehmensberater

Ausgestaltung des Themas Familienorientierung und
Personalentwicklung

  • Ausbau und Verknüpfung bereits bestehender Beratungsangebote
  • Beratung von KMU zu Fragestellungen der familienbewussten Personalpolitik
  • Etablierung einer Kontaktstelle für die Initiierung überbetrieblicher Lösungen

  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Koordinierungsstelle Frau und Beruf

Verbesserung des Zugangs älterer Arbeitnehmer zum
Arbeitsmarkt
  • Initiierung und Unterstützung von Projekten zur Wiedereingliederung älterer AN
  • Präventive Gesundheitsaufklärung
  • Unterstützung von Projekten zum Wissensaustausch in den Betrieben (Teamarbeit, Mentorenprogramme etc.)

  • Wirtschafts- und beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Bildungseinrichtungen,
  • Arbeitsagentur

Neugestaltung von Ausbildungsgängen und Berufsbildern in der Pflegewirtschaft

  • Initiierung von Projektgruppen zur Entwicklung neuer Modellprojekte
  • Moderation von Arbeitskreisen
  • Kommunikation der Ergebnisse in Gesellschaft und Öffentlichkeit

  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover,
  • Bildungseinrichtungen,
  • Vertreter aus der Gesundheitswirtschaft

Quelle: Studie zum Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020 Teil 2: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft i.d. Region



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