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Verbundvorhaben GRAziL

Verbundvorhaben GRAziL

Verbundvorhaben GRAziL

Name des Projektes Verbundvorhaben GRAziL
Dauer des Projektes August 2008 bis Juli 2011
Projektträger Gesellschaft für betriebliche Zukunftsgestaltungen mbH (Prospektiv GmbH)
Zielgruppen Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer
Inhalte Gestaltung, Umsetzung und Transfer von Instrumenten zum Ressourcenmanagement und zum Arbeitsschutz im Rahmen eines zielgruppenbezogenen Ansatzes für Leiharbeitnehmer in Entleihbetrieben
Kurzcharakteristik Ziel des bundesweiten Projektes ist es, praxistaugliche Konzepte zu entwickeln, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Gesundheitsförderung für die besondere Situation und die besonderen Belastungen der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer weiter zu entwickeln und zu fördern.

Die Zeitarbeit schreibt seit Jahren auch in der Region Hannover eine Erfolgsgeschichte. Ihr Image hat sich zweifelsohne in den letzten Jahren verbessert. Die Zahl der überlassenen Leiharbeitnehmer hat sich bundesweit um über 400.000 erhöht. Ende Juni 2007 waren über 730.000 Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer in der Zeitarbeit beschäftigt. Damit trägt auch die Zeitarbeit zur insgesamt guten Entwicklung am Arbeitsmarkt bei.
Eine rundum beachtliche Entwicklung:
  • Wir haben rund 1,6 Millionen Arbeitslose weniger als vor drei Jahren.
  • Die Zahl der Erwerbstätigen liegt bei knapp 40 Millionen und
  • über 27 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Die Zeitarbeitsbranche hat einen messbaren Anteil an der guten Entwicklung - auch weil die Zeitarbeit mithilft, dass sich Wirtschaftswachstum schneller als früher in mehr Beschäftigung niederschlagen kann. Wir wissen auch, dass ein Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von den Einsatzbetrieben übernommen wird. Dieser so genannte Klebeeffekt liegt geschätzt zwischen 15 und teilweise über 30 Prozent. Auch für manche Berufseinsteiger führt der Weg in den Beruf über die Zeitarbeit. Nach Aussage des BMAS bleiben insgesamt 49 % der qualifizierten Berufseinsteiger weiter beschäftigt. Der Anteil der unmittelbaren Übernahmen in ein beläuft sich dabei auf rund 25 Prozent.

Trotzdem, für die Zeitarbeit gilt - wie für alle anderen Branchen auch: Sie kann die heutigen und künftigen Herausforderungen in unserer Arbeitswelt nur meistern, wenn sie gute Arbeitsbedingungen bietet. Eine besondere Herausforderung heißt: Mehr Investition in gesunde Arbeit. Denn es ist unstrittig, dass besonders Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Zeitarbeitsbranche oft großen Ansprüchen an ihre Flexibilität und Belastbarkeit ausgesetzt sind.

Auch für die Zeitarbeit gilt: Gute Arbeit darf nicht krank machen. Sie soll fordern, aber nicht überfordern. Die Bundesregierung möchte die Bemühungen in der Zeitarbeit für guten Arbeits- und Gesundheitsschutz unterstützen. Deswegen hat das BMAS den diesjährigen Förderschwerpunkt innerhalb des Modellprogramms zur "Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen" auf die neuen Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Zeitarbeit festgelegt. Für die Region Hannover wird das Projekt auf die chemische Industrie und Kunststoffindustrie fokussieren.

Die Region Hannover unterstützt dieses Projekt als strategischer Partner ausdrücklich. Einzelheiten und Ansprechpartner sind auf dem beiliegenden Informationsblatt beschrieben. Sollten zusätzliche Informationen bzw. detailliertere Unterlagen notwendig sein, können Sie sich an die dort angegebene Adresse der Leibniz Universität Hannover oder nebenstehende Kontaktadresse wenden.
Finanzierung Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)GRAziL



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