Gemeinnützige Gebrauchtmöbel-Märkte in der Region Hannover
| Name des Netzwerkes | Gemeinnützige Gebrauchtmöbel-Märkte in der Region Hannover |
| Dauer des Netzwerkes | fortlaufend |
| Partner | Abfallentsorgungsgesellschaft (aha), Arbeed gGmbH, Ex & Job – Icks Plus Möbelmarkt, fairKauf Hannover, JobCenter Region Hannover, JUKEA, Labora GmbH, Leine-Volkshochschule gGmbH, Zweckverband vhs Hannover Land, Region Hannover, Stadt Springe, Werkstatt-Treff Mecklenheide |
| Zielgruppen | Käufer/innen insbesondere Empfänger/innen von Arbeitslosengeld, Spender/innen, Sammler/innen und "Schnäppchen-Jäger/innen" |
| Inhalte | Die in den Gebrauchtmöbel-Märkten beschäftigten Personen können beruflich gefördert, qualifiziert sowie sozial stabilisiert werden. Mit einem umfangreichen, den Erfordernissen des täglichen Lebens angepassten Warensortiment (Möbel/Haushaltswaren) tragen die gemeinnützigen Gebrauchtmöbel-Märkte zu einer verbesserten Versorgung bedürftiger Menschen in der Region Hannover bei. |
| Kurzcharakteristik | Die Gebrauchtmöbel-Märkte in der Region Hannover werden unterstützt von Wohlfahrtsverbänden, der Agentur für Arbeit, der Arbeitsgemeinschaft JobCenter Region Hannover, den Kommunen, gemeinnützigen Vereinen und Spendern. Die Arbeit der Gebrauchtmöbel-Märkte wird organisiert und durchgeführt von fest angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, von Auszubildenden, Arbeit Suchende, Praktikantinnen und Praktikanten und Zivildienstleistenden. Darüber hinaus werden Personen, die sonst keine Chance am Arbeitsmarkt hätten, Beschäftigung und berufliche Qualifizierung in den Arbeitsbereichen Verkauf, Verwaltung, Transport, Lagerhaltung und Reparatur angeboten. Etwa 100.000 Menschen in der Region Hannover sind auf öffentliche Transferleistungen angewiesen. Personen, die über kein eigenes oder über ein geringes Einkommen verfügen, fragen stärker als je zuvor bei den Gebrauchtmöbel-Märkten nach günstigen gebrauchten Möbelstücken aller Art an. Insbesondere Arbeitslose und langzeitarbeitslose Personen können ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken und ihren Lebensunterhalt unabhängiger von öffentlicher Unterstützung bestreiten. Die angebotenen Waren (Großmöbel, Kleinmöbel, Hausrat, Kleidung, Bücher, Kinderspielzeug) resultieren zum größten Teil aus Spenden. Mit der Abholung, Entgegennahmen und Aufarbeitung von „Second Hand“ Artikeln wird auch ein Recyclinggedanke verfolgt, der wegen ökologischer Erwägungen und einer steigenden Zahl bedürftiger Menschen ein bestimmendes Element der Gebraucht-Möbelmärkte ist. |
| Finanzierung | Projektpartner (siehe oben) |
| Informationen/ Veranstaltungen | www.gemeinnuetzige-gebrauchtmoebelmaerkte.de |

